Die Inquisition Teil 3 – Häretiker in England

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England hat eine blutige Geschichte in Bezug auf religiöse Verfolgung. Es begann, als Heinrich VIII. 1534 England von der katholischen Kirche lossagte und die Church of England gründete, deren Kopf er selbst war. Katholiken wurden in großer Zahl verhaftet. Seine Tochter Mary I. vollzog eine schicksalhafte Wende. In ihrer kurzen Regentschaft wurden etwa 290 Protestanten wegen Ketzerei hingerichtet. 1570 entband Papst Pius V. die Katholiken von ihrem Treueschwur gegenüber der englischen Krone, was dazu führte, dass zwischen 1535 und 1681 3.000 Katholiken wegen Hochverrats hingerichtet wurden.

Terror im Namen des Christentums
Der Begriff “Inquisition” steht heute für eine der brutalsten Terrororganisationen der Geschichte. Mit ihrer Hilfe versetzten Kirche, Kaiser und Könige seit dem Hochmittelalter Europa in Angst und Schrecken. Die Reihe “Inquisition” zeigt, wie und warum religiöse Fanatiker und Psychopathen im Namen des Christentums ungestraft und mancherorts jahrhundertelang massenhaft foltern und morden konnten. Es geht um Täter und Opfer, um gnadenlose Gerichtsverfahren und grausame Strafen – um Leben und Tod.