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    Serienkiller 09 – Robert Picton

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    Robert William “Willy” Pickton (geboren am 24. Oktober 1949) ist ein kanadischer Serienmörder und ehemaliger Schweinezüchter. Er steht im Verdacht, einer der produktivsten Serienmörder der kanadischen Geschichte zu sein.

    Nachdem er die Schule abgebrochen hatte, verließ Pickton eine Metzgerlehre, um Vollzeit auf der Schweinefarm seiner Familie zu arbeiten. Es wird angenommen, dass er Anfang der 1980er Jahre mit seinen Morden begann, nachdem er die Farm geerbt hatte. Nach seiner Verhaftung im Jahr 2002 wurde er 2007 wegen Mordes zweiten Grades an sechs Frauen verurteilt und war außerdem Gegenstand langwieriger Ermittlungen, die Beweise für zahlreiche weitere Morde erbrachten. Pickton wurde wegen des Todes von weiteren zwanzig Frauen angeklagt, viele von ihnen aus Vancouvers Downtown Eastside, aber diese Anklagen wurden 2010 von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Pickton wurde zu lebenslanger Haft ohne Möglichkeit der Bewährung für 25 Jahre verurteilt – die längste mögliche Strafe für Mord zweiten Grades nach kanadischem Recht zum Zeitpunkt seiner Verurteilung.[5]

    Der Arbeiter Bill Hiscox nannte die Farm einen “gruselig aussehenden Ort” und beschrieb Pickton als “ziemlich ruhigen Typen”, dessen gelegentliches bizarres Verhalten, obwohl es keine Anzeichen für Drogenmissbrauch gab, Aufmerksamkeit erregte.

    Die Gebrüder Pickton begannen, die landwirtschaftlichen Aktivitäten auf dem Gelände zu vernachlässigen. Sie meldeten 1996 bei der kanadischen Regierung eine gemeinnützige Gesellschaft an, die Piggy Palace Good Times Society, die angeblich “besondere Veranstaltungen, Events, Tanzveranstaltungen, Shows und Ausstellungen für Dienstleistungsorganisationen, Sportorganisationen und andere förderungswürdige Gruppen organisiert, koordiniert, leitet und durchführt”. Zu den Veranstaltungen gehörten Raves und wilde Partys mit Sexarbeitern aus Vancouver und Versammlungen in einem umgebauten Schlachthof auf der Farm in 953 Dominion Avenue in Port Coquitlam. Diese Veranstaltungen zogen bis zu 2.000 Menschen an. Mitglieder der Hells Angels waren dafür bekannt, dass sie die Farm häufig aufsuchten.

    Am 23. März 1997 wurde Pickton des versuchten Mordes an Wendy Lynn Eistetter angeklagt, auf die er während eines Streits auf der Farm mehrmals eingestochen hatte. Eistetter teilte der Polizei mit, dass Pickton ihr Handschellen angelegt hatte, sie aber entkommen war, nachdem sie mehrere Schnittwunden erlitten hatte. Sie sagte, sie habe ihn entwaffnet und mit seiner Waffe auf ihn eingestochen. Pickton wurde im Eagle Ridge Hospital behandelt, während Eistetter sich in der nächstgelegenen Notaufnahme erholte. Er wurde gegen eine Kaution von 2.000 C$ freigelassen. Die Anklage wurde im Januar 1998 fallen gelassen. Monate später wurden die Picktons von den Behörden in Port Coquitlam verklagt, weil sie gegen die Bebauungsvorschriften verstoßen hatten – sie hatten die Landwirtschaft, für die das Grundstück ausgewiesen war, vernachlässigt und “ein großes landwirtschaftliches Gebäude auf dem Grundstück umgebaut, um dort Tanzveranstaltungen, Konzerte und andere Freizeitaktivitäten abzuhalten”. Die Picktons ignorierten den rechtlichen Druck und veranstalteten 1998 eine Silvesterparty, woraufhin sie mit einer einstweiligen Verfügung konfrontiert wurden, die künftige Partys verbot; die Polizei wurde ermächtigt, “jede Person festzunehmen und zu entfernen”, die an künftigen Veranstaltungen auf der Farm teilnahm. Im folgenden Jahr wurde der Gesellschaft der Status der Gemeinnützigkeit entzogen, da sie nicht in der Lage war, Finanzberichte vorzulegen. Daraufhin wurde er aufgelöst.

    Im Laufe von drei Jahren stellte Hiscox fest, dass Frauen, die die Farm besuchten, schließlich verschwanden. Am 6. Februar 2002 vollstreckte die Polizei einen Durchsuchungsbefehl wegen illegaler Schusswaffen auf dem Anwesen. Robert und David Pickton wurden verhaftet, und die Polizei erwirkte einen zweiten Durchsuchungsbefehl, der sich auf das stützte, was sie auf dem Grundstück gesehen hatte, um die Farm im Rahmen der BC Missing Women Investigation zu durchsuchen. Auf der Farm wurden persönliche Gegenstände der vermissten Frauen gefunden, die von Mitgliedern der gemeinsamen Task Force der RCMP und des Vancouver Police Department abgeriegelt wurden. Am folgenden Tag wurde Pickton wegen Waffendelikten angeklagt. Beide Picktons wurden später wieder freigelassen; Robert Pickton wurde jedoch weiterhin von der Polizei überwacht.

    Am 22. Februar 2002 wurde Robert Pickton verhaftet und wegen zweifachen Mordes ersten Grades an Sereena Abotsway und Mona Wilson angeklagt. Am 2. April wurden drei weitere Anklagen wegen der Morde an Jacqueline McDonell, Dianne Rock und Heather Bottomley erhoben. Eine sechste Anklage wegen Mordes an Andrea Joesbury wurde am 9. April erhoben, kurz darauf folgte eine siebte für Brenda Wolfe. Am 20. September wurden vier weitere Anklagen wegen der Ermordung von Georgina Papin, Patricia Johnson, Helen Hallmark und Jennifer Furminger erhoben. Am 3. Oktober wurden vier weitere Anklagen für die Morde an Heather Chinnock, Tanya Holyk, Sherry Irving und Inga Hall erhoben, womit sich die Gesamtzahl auf fünfzehn erhöhte. Dies war die größte Untersuchung eines Serienmörders in der kanadischen Geschichte. Am 26. Mai 2005 wurden zwölf weitere Anklagen gegen Pickton wegen der Morde an Cara Ellis, Andrea Borhaven, Debra Lynne Jones, Marnie Frey, Tiffany Drew, Kerry Koski, Sarah de Vries, Cynthia Feliks, Angela Jardine, Wendy Crawford, Diana Melnick und Jane Doe erhoben, womit sich die Gesamtzahl der Anklagen wegen Mordes ersten Grades auf 27 erhöhte.

    Die Ausgrabungen auf der Farm wurden bis November 2003 fortgesetzt; die Kosten für die Ermittlungen wurden nach Angaben der Provinzregierung bis Ende 2003 auf 70 Millionen C$ geschätzt. Seit 2015 ist das Grundstück eingezäunt und steht unter dem Pfandrecht der Crown in Right of British Columbia. In der Zwischenzeit waren alle Gebäude auf dem Grundstück, mit Ausnahme einer kleinen Scheune, abgerissen worden.

    Die gerichtsmedizinische Analyse erwies sich als schwierig, da die Leichen möglicherweise der Verwesung überlassen oder von den Insekten und Schweinen auf der Farm gefressen worden waren. In den ersten Tagen der Ausgrabungen setzten forensische Anthropologen schweres Gerät ein, darunter zwei 15 Meter lange flache Förderbänder und Bodensiebe, um Spuren von menschlichen Überresten zu finden. Am 10. März 2004 enthüllte die Regierung, dass Pickton möglicherweise Menschenfleisch zerkleinert und mit Schweinefleisch vermischt hatte, das er an die Öffentlichkeit verkaufte; die Gesundheitsbehörde der Provinz gab später eine Warnung heraus. Außerdem wurde behauptet, dass er die Leichen direkt an seine Schweine verfüttert habe.

     

    Serienkiller 08 – Charles Manson

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    Charles Manson (* 12. November 1934 in Cincinnati, Ohio als Charles Milles Maddox; † 19. November 2017 in Bakersfield, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Krimineller, Musiker und Mörder. Er war Anführer der Manson Family, einer sektenähnlich strukturierten und rassistisch ausgerichteten Kommune, die 1969 weltweit für Schlagzeilen sorgte, als einige ihrer Mitglieder der Tate-LaBianca-Morde überführt wurden. Manson hatte die Morde angeordnet und wurde deshalb zum Tode verurteilt. Nachdem die Todesstrafe 1972 in Kalifornien ausgesetzt worden war, verbüßte er eine lebenslange Haftstrafe.

     

    Der Ku Klux Klan – Teil 2

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    Serienkiller 07 – Andrew Phillip Cunanan

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    Andrew Phillip Cunanan (* 31. August 1969 in National City, Kalifornien; † 23. Juli 1997 in Miami Beach, Florida) war ein Serienmörder aus den Vereinigten Staaten, der zeitweise auf der Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen des FBI geführt wurde. Seine Mordserie kostete fünf Menschen das Leben. Hauptsächlich bekannt wurde er nach seinem Mord an Modedesigner Gianni Versace.

    Mordserie

    Andrew Phillip Cunanan
    Am 26. April 1997 flog er nach Minneapolis, wo ihn der Architekt David Madson abholte und zu seiner Wohnung mitnahm. Zur Klärung der Situation traf kurz danach auch Jeff Trail, ein Marineoffizier und Freund Cunanans[, in der Wohnung ein. Nachbarn berichteten, dass um etwa 21.45 Uhr der Lärmpegel deutlich anstieg. Die Autopsie ergab, dass Trail durch mindestens 27 Schläge mit einem Zimmermannshammer getötet wurde, wodurch der Kopf stark entstellt wurde. Erst später rekonstruierte die Polizei Eifersucht als Motiv – zwischen Trail und Madson hatte sich laut Ermittlungsergebnissen eine Liebesbeziehung angebahnt.

    Madson half Cunanan, die Leiche in einen Teppich zu wickeln, wo sie für die nächsten zwei Tage blieb. Da Madson unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben war, forschte sein Vermieter nach. In der Wohnung entdeckte er zuerst die Blutflecken und schließlich auch die Leiche Trails. Cunanan und David Madson flüchteten daraufhin, wobei Cunanan eine halbautomatische Taurus-Pistole Kaliber .40 S&W von Trail mitnahm. 45 Meilen nördlich von Minneapolis erschoss er auf einer Landstraße Richtung Duluth auch David Madson, dessen Leiche am 29. April von der Polizei gefunden wurde.

    Am Abend des 3. Mai 1997 traf Cunanan auf sein nächstes Opfer, den 72-jährigen Lee Miglin. Die Polizei vermutete, dass er Miglin mit der Waffe in die Garage zwang, dort mit einer Baumschere auf ihn einstach, ihm mit einer Metallsäge den Hals aufschlitzte und ihn schließlich mit dem Lexus des Opfers mehrmals überrollte. Mit diesem Auto setzte er seine Flucht fort.

    Nachdem die Tat entdeckt worden war, setzte ihn das FBI sofort auf die Liste der zehn meistgesuchten Flüchtige. Da Cunanan das Mobiltelefon des Autos verwendete, konnte ihn die Polizei orten und warnte die Bevölkerung auf seiner Strecke. Daraufhin entfernte er das Telefon und tauchte unter. Die nächsten Tage versteckte er sich am Finn’s Point National Cemetery in Pennsville (New Jersey). Am 9. Mai 1997 erschoss er vor dem Friedhof den 45-jährigen Friedhofswärter William Reese, dem er die Autoschlüssel abnahm und mit dessen Pick-up nach Florida fuhr.

    Die Polizei war ratlos. Sie wusste zwar, wer der Täter war, aber da sie kein Motiv ermitteln konnte, wusste sie auch nicht, wohin Cunanan sich wenden würde. Am 10. Mai 1997 kam dieser in Miami an, wo er im Normandy Plaza Hotel eincheckte. Hier versteckte er sich zwar nicht, ging sogar trotz Polizeikontrollen verkleidet in Schwulen-Clubs, verhielt sich jedoch die nächsten Wochen ruhig.

    Die Villa von Gianni Versace
    Am Morgen des 15. Juli 1997 folgte er Gianni Versace von einem Kaffeehaus zu dessen Villa. Als der Designer das Tor zu seinem Grundstück öffnete, trat Cunanan hinter ihn und schoss ihm zwei Kugeln in den Kopf.

    Nach dem Mord und dem entsprechenden Medienecho startete das FBI eine Großfahndung und setzte mehrere hundert Agenten in Miami ein, wo auch die örtliche Polizei mit Hochdruck an der Ergreifung des Täters arbeitete. Dabei wurde auch festgestellt, dass Cunanan mehrmals fast entdeckt worden wäre. Ein Kellner hatte ihn erkannt und den Notruf angerufen. Währenddessen verließ Andrew jedoch das Lokal. Sieben Tage vor dem Mord an Versace musste er in einer Pfandleihe eine Goldmünze aus dem Besitz von Lee Miglin versetzen. Dafür musste er seine wahre Identität auf einem Formular angeben, das an die Polizei weitergeleitet wurde. Dort jedoch blieb es bis Stunden nach seinem letzten Mord unentdeckt liegen. Bei der folgenden Durchsuchung seines Hotelzimmers erhielten sie vom Hotel die falsche Zimmernummer. Bis der Irrtum aufgeklärt worden war, war Cunanan längst geflüchtet.

    Der Ku Klux Klan – Teil 1

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    Bibelrätsel Teil 3 – Der Zorn Gottes und die Sintflut

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    Gab es die Sinflut wirklich oder ist sie nur ein Mythos? Mittlerweile haben Wissenschaftler historische Belege entdeckt, die dafür sprechen, dass die Sinflut sich tatsächlich ereignet hat.

    Inside Ku Klux Klan – Doku

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    Bibelrätsel Teil 2 – Auf den Spuren von Adam und Eva

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    Diese Dokumentation beschäftigt sich mit den Ereignissen, die im Genesis – dem ersten Buch der Bibel – beschrieben sind. Gab es den Garten Eden tatsächlich? Und was hat es mit Adam und Eva auf sich?

    Serienkiller 06 – John Muhammad

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    ohn Allen Muhammad (gebürtig: John Allen Williams; * 31. Dezember 1960 in New Orleans, Louisiana; † 10. November 2009 in Jarratt, Virginia) war ein US-amerikanischer Serienmörder, der 2002 gemeinsam mit seinem Komplizen Lee Boyd Malvo – auch John Lee Malvo genannt – die sogenannten Beltway Sniper Attacks beging.

    Er bildete Malvo zum Scharfschützen aus. Gemeinsam bauten sie einen PKW so um, dass sie aus dem Kofferraum im Liegen schießen konnten. Muhammad ließ Malvo mit einem Halbautomatik-Gewehr vom Typ Bushmaster wahllos auf Passanten schießen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Hautfarbe. Sie wurden vor Bushaltestellen, Tankstellen und Supermärkten meistens mit nur einem gezielten Schuss getötet. Zehn Menschen starben, drei wurden verletzt, unter anderem ein 13-jähriger, dem auf seinem Schulhof in den Bauch geschossen wurde. Ihr letztes Opfer war der 35-jährige Busfahrer Conrad Johnson. Er wurde am 22. Oktober auf der Treppe, die in den Bus führt, erschossen.

    An einem der Tatorte ließ Malvo seinen Fingerabdruck zurück, der den Behörden durch seine Einwanderung bekannt war. John Allen Muhammad und John Lee Malvo wurden am 24. Oktober 2002 auf einem Parkplatz aufgespürt und konnten, schlafend in ihrem Auto, verhaftet werden.

    Bibelrätsel Teil 1 – Mythos Moses und der Exodus

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    Diese Dokumentation beschäftigt sich mit Moses und seiner Geschichte. Sie prüft inwiefern die fünf Bücher Mose aus der Bibel der Wahrheit entsprechen und ob es Moses tatsächlich so gegeben hat.